Geschichte der scuderia lindau


   

Geschichte der scuderia lindau


Als der Auto-Sport-Club Scuderia Lindau gegründet wird, konnten selbst größte Optimisten kaum ahnen, welch großartige Erfolge die Fahrer dieses Clubs erringen werden. Ohne größere materielle oder finanzielle Unterstützung durch die Industrie gelingen den motorbegeisterten Lindauern immer wieder Spitzenleistungen im deutschen Motorsport.
Am 6. November 1967 wird der heutige Auto-Sport-Club gegründet. Zunächst beginnt unter Initiative der Lindauer Dr. Thomas Fischer und Dr. Wolfram Gasteiger, sowie des motorbegeisterten Wolfgang Ehrle eine erste Zusammenkunft.
Bereits am 27. 11. 1967 wird der erste Schritt getan und 28 anwesenden Gründungsmitglieder erarbeiten die Satzung mit 16 §§. Der Motor-Sport-Club "Scuderia Lindau" ist gegründet und der nachfolgend genannte Vorstand einstimmig gewählt.

Erster Vorsitzender: Wolfgang Ehrle
Stellv. Vorsitzender: Josef Nagel
Sportleiter: Dr. Thomas Fischer
  Dieter Reitschuster
Schatzmeister: Manfred Biesinger
Schriftführer: Dr. Wolfram Gasteiger
Beisitzer: Horst Kern
  Erwin Robl
   

Am 29. 12. 1967 ließ der 1. Vorsitzende, Wolfgang Ehrle den Auto-Sport-Club Scuderia Lindau in das Vereinsregister für Lindau, Band III., Blatt 167 eintragen.

1968
am 8. Januar bei der ersten Versammlung (später dann Clubabend genannt) berichtet der Sportleiter über die ersten Erfolge der Scuderiafahrer. (Skijöring und Winterrallye des Rennclubs Vorarlberg).
Bei der von Dieter Reitschuster ausgearbeiteten und durchgeführten 1. Winterorientierungsfahrt der Scuderia Lindau geht am 10. Februar 1968 61 Wagen in Minutenabständen an den Start. Gesamtsieger wird Dr. Thomas Fischer auf seinem NSU TTS.
Am 21. April 1968 wird von der Scuderia der 1. Int. Automobilslalom im Strandbad Eichwald ausgetragen, bei dem 136 Starter und Starterinnen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich antreten. Am 29. Juni findet die 2. Orientierungsfahrt der Scuderia mit insgesamt 107 Teilnehmern statt und am 27. Oktober wird die erste Clubmeisterschaft auf der Go-Kart-Bahn in Oberuhldingen ausgetragen. Den Tagessieg erzielt hier Richard Sutter auf Glas 1304 TS.

 

 

1969
folgen weitere Orientierungsfahrten und Slaloms. Die 2. Winterfahrt der Scuderia kann am 1. März 1969 Dieter Reitschuster mit Beifahrer Werner Maurer auf VW 1500 unter 68 Teilnehmern gewinnen. Seit Bestehen des Clubs sind bereits über 100 motorsportbegeisterte Mitglieder aufgenommen worden. Am 3. Mai wird ein Automobilslalom in Lindau und am 26. Oktober der Saisonabschluß auf der Go-Kart-Bahn in Oberuhldingen gefahren.
Knut Jäger und Erwin Robl belegten beim 18-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring Platz zwei. Otto Schmidbauer erzielte beim Flugplatzrennen Kaufbeuren Platz drei. Manfred Biesinger wird erneut in der Hauptversammlung zum 1. Vorsitzenden gewählt.

1970
Der Scuderiaslalom findet auf dem Parkplatz der Firma P & G statt. Unter 85 Teilnehmern, gestartet in sechs Klassen erringt Egon Kohler aus Lochau auf Cooper S die Tagesbestzeit.
Die Clubmeisterschaft 1970, bei der sich 47 Starter beteiligen, wird auf dem Hockenheimring ausgetragen. Die Klassensiege gehen an: Rolf Sauter, Josef Sutterlitte, Richard Sutter, Horst Kern, Otto Schmidbauer und Wolfgang Tiede. Erwin Robl und Dr. Gasteiger können bei der Bavaria-Winterrallye (1280 km Länge - 180 km Sonderprüfung) eine Silbermedaille erringen.

1971
Am 4. April ist vorerst die letzte Orientierungsfahrt der Scuderia. Im Juni folgt der Slalom auf dem Parkplatz der Firma Metzeler. Das Saisonabschlußrennen wird 1971 nicht in Hockenheim durchgeführt, sondern wegen wesentlich geringerer Bahnmiete nach Salzburg verlegt. Die Klassensieger: Manfred Wochner, Herbert Mahl, Richard Sutter, Reinhard Loos und Otto Schmidbauer. Bei dem Slalom im Oktober unter der Leitung von Sportistt Heinz Gansl werden erstmals Serien- und Spezialtourenwagen getrennt gewertet.


1972
koordiniert der Scuderiavorsitzende Manfred Biesinger ein Treffen mehrerer Vereine, die zur Durchführung einer Meisterschaft im Slalomsport bereit sind. Die Beteiligung von neun Motorsportclubs sowie der Firma Castrol als Sponsor ermöglichen die Austragung des Allgäu-Bodenseepokals, bei dem Richard Sutter als erster Gesamtsieger hervortritt. Auf seinem NSU TT erreicht der Niederstaufener 16 Tagessiege.
Mit 21 x Platz eins, sowie einem Tagessieg gibt Newcomer Dieter Weber auf Porsche 914/6 einen großartigen Einstand in den Club. Erneut zieht man den Salzburgring als Jahresabschlußrennen vor. Klassensiege erzielen hier: Heinz Gansl, Walter Schäfer, Richard Sutter, Reinhard Loos, Karl Brunnhölzl sowie Dieter Weber.

1973
beantragt die Scuderia zum erstenmal eine internationale Bewerberlizenz, da Richard Sutter und Dieter Weber um den deutschen Bergpokal fahren. Beim internationalen Bergrennen Freiburg-Schauinsland belegt Richard Sutter den dritten Platz und am Schottenring, einem Lauf der ebenfalls zum deutschen Bergpokal zählt, gewinnt Dieter Weber seine Klasse. Die Slalomspezialisten Manfred Biesinger, Roland Grübel, Karl-Heinz Hager, Werner Kuster und Reinhard Loos beherrschen ihre Klassen im Allgäu-Bodenseepokal. Von sensationell vielen Scuderiafahrern wird in diesem Jahr Slalomtagessiege erzielt: Manfred Wochner (2), Manfred Biesinger (1), Rainer Gründl (2), Reinhold Rimmele (1), Manfred Kinnbach (1), Richard Sutter (2) und Dieter Weber (4).

1974
zählt der Automobilclub Scuderia Lindau inzwischen 141 Mitglieder. Dieter Weber plaziert sich bei der Deutschen Bergmeisterschaft 1974 auf Porsche 914/6 als zweitbester Ausweisfahrer, Reinhard Loos belegt beim Slalomwettbewerb um den Allgäu-Bodenseewettbewerb Platz eins der Spezialtourenwagenklasse bis 1600 ccm und Roland Grübel wird Klassensieger bei den 1150er Serientourenwagen. Elly Gronmayer siegt in der Damenwertung des Allgäu-Bodensee-Pokals.

 

1975
ist bis jetzt das erfolgreichste Jahr der Scuderia. Spektakuläre Einsätze von "Struckmannjäger" Reinhard Loos auf BMW 1602, der erste Sieg im Auto-Cross durch Walter Jäger (NSU) und Dieter Pfäffle (NSU), sowie zahlreiche andere Klassensieger sind die Ausbeute der Scuderianer. Elly Gronmayer gewinnt die Slalom-Damenwertung im Drei-Länder- wie auch im Allgäu-Bodenseepokal auf Fiat 850. Ebenfalls Klassensiege im Allgäu-Bodenseepokal gibt es für Roland Grübel (NSU TTS), Josef Gronmayer (Fiat 850) und Helmut Arlt (NSU TT). Roland Grübel sichert sich ferner die Vizemeisterschaft in der Gesamtwertung des Drei-Länder-Pokals. Einen zweiten Platz gibt es für Richard Sutter in der südbayerischen Bergmeisterschaft auf NSU TTS, ferner verbuchte der Scuderiafahrer mit seinem "Berg"-NSU TTS den Gesamtsieg beim ONS-Slalom in Kempten und gibt dem amtierenden deutschen Slalommeister Josef Dunst (BMW 2002) das Nachsehen. Sieg in der deutschen Automobil-Bergmeisterschaft für nationale Lizenzfahrer an Dieter Weber auf Porsche 914/6.

 

1976
Erzielt Reinhard Loos auf BMW 1602 bei Läufen zur deutschen und bayerischen Bergmeisterschaft acht Klassensiege, was gleichzeitig den Gewinn der Clubmeisterschaft bedeutet. Roland Grübel hat in seiner ersten "richtigen" Bergsaison auf dem Ex-Sutter-NSU TT, trotzdem daß er mehrfach auf den deutschen Bergmeister von 1976, Luggi Nieberle trifft, in seiner Klasse fünfmal die Zielflagge als Erster passiert. Dieter Weber fährt in diesem Jahr nur noch sporadisch Bergrennen und erzielt dabei immer noch vier erste Plätze.

 

1977
wird das 10-jährige Bestehen des Clubs gefeiert. Außerdem geht das Jahr 1977 als bisher sportlich erfolgreichstes Jahr in die Scuderia-Annalen ein. Richard Sutter gelingt es auf Anhieb mit seinem neu aufgebauten Audi 50 die deutsche Automobilbergmeisterschaft zu gewinnen.
Roland Grübel sicherte sich auf seinem U TT den Titel des "bayerischen" und den des "südbayerischen" Bergmeisters. Dieter Pfäffle führte bis zum Finale die deutsche Cross-Meisterschaft an, gewinnt am Ende die Spezialklasse bis 2000 ccm und belegt in der Gesamtwertung den beachtlichen vierten Platz. Die Lindenberger Scuderiafahrerin Doris Frommknecht gewinnt die Damenwertung im Allgäu-Bodensee-Pokal. In der neu ausgeschriebenen Wertung des nationalen Rennpokals für Gruppe 1-Fahrzeuge setzt sich Georg Schwärzler aus Ochsenhausen mit einem siebten Platz gut in Szene.

1978
erhält Richard Sutter aufgrund seines Vorjahreserfolges Unterstützung von der Tuningfirma Bickel. Mit seinem 1150 ccm-Audi 50, der nicht weniger als 127 PS Leistung abgibt, gewinnt Richard Sutter zwölf Bergrennen und erzielt zwei zweite Plätze, trotzdem reicht es nur zu Rang vier im deutschen Automobil-Bergpokal für ihn. Georg Schwärzler erringt auf seinem VW Golf GTI einen ersten und vier zweite Plätzen bei Berg- und Rundstreckenrennen. Walter Krämer ist mit ersten und zwei zweiten Plätzen bei Rundstreckenrennen, sowie zwei ersten Plätze bei Bergrennen auf Autobianchi-Abarth erfolgreich. Roland Grübel ist 1978, mit seinem Gruppe 2 NSU TT, schnellster NSU im deutschen Bergpokal und erzielt hier zwei erste Plätze und zweimal Rang zwei. 1978 wird das einzige Mal eine Clubmeisterschaft für Motorräder ausgeschrieben. Den Zweiradtitel sichert sich Ludwig Spanfellner auf Yamaha 400 vor Wolfgang Grübel auf Honda 550.
Im Juli nimmt Scuderiamitglied Dr. Thomas Fischer mit Gattin an der Oldtimer-Rallye Monte-Carlo mit seinem Bentley teil und erreicht den hervorragenden 13. Platz im Gesamtklassement.

 

 

1979
dominieren die Auto-Cross-Fahrer, übrigens das einzige Mal in der fünfundzwanzigjährigen Scuderiageschichte. Am "Berg" ist diesem letzten 70er alleine Elly Gronmayer auf Autobianchi-Abarth vertreten. Peter Hutter verbucht mit seinem Opel Kadett GTE fünf Gesamtsiege bei Slaloms. Norbert Gapp fährt mit seinem Simca Rallye 2 erstmals eine volle Slalomsaison. Wolfgang "Jimmy" Grübel, erringt mit seinem 150 PS-VW Käfer bei Auto-Cross-Veranstaltungen drei Tourenwagengesamtsiege, acht erste und zwei zweite Plätze. Mit vier ersten und zwei fünften Plätzen sichert sich der ebenfalls auf Auto-Cross spezialisierte Klaus Berger auf Simca Rallye 1 Rang vier im Schwabenpokal.

1980
baut sich Herbert Gretler einen Alfa-Sud-Sprint auf und erringt damit auf Anhieb neun erste Plätze bei Bergrennen. Drittplazierter der deutschen Auto-Cross-Meisterschaft wird in diesem Jahr Klaus Berger auf Simca 1300 mit nicht weniger als acht Auto-Cross-Klassensiegen. Norbert Gapp gelingen auf Simca Rallye 2 fünf Klassensiege und zwei Tagessiege bei Slaloms. Werner Kuster holt sich auf VW Polo 1300 fünf Slalomgesamtsiege, zahlreiche erste Plätze, sowie den Gesamtsieg im VATC-Cup.

1981
greift Werner Kuster "überregional" ins Slalomgeschehen ein. Mit dem Ex-Sutter-Audi 50 erzielt der Dornbirner den fünften Platz in der deutschen Slalommeisterschaft. Der Clubmeister dieses Jahres erzielt fast ausschließlich Klassensiege, sowie die stattliche Anzahl von zwölf Tagessiegen. Herbert Gretler erreicht auf seinem Alfa-Sud-Sprint sechs Klassensiege bei Bergrennen. Norbert Gapp fährt die ersten Bergrennen auf dem Simca Rallye 3 und Wolfgang "Jimmy" Grübel plaziert sich im Auto-Cross-Schwabenpokal mit einem Tourenwagen-Gesamtsieg und vier ersten Plätzen auf Gesamtrang drei. Josef Gmeiner fährt auf seinem Scirocco GTI drei Tagessiege und sechs erste Plätze heraus.

 

 

1982
besteht der Auto-Sport-Club Scuderia im 15. Jahr. Werner Kuster wird Zweitplazierter in der südbayerischen Slalommeisterschaft. Zur Erfolgsbilanz des Audi 50-Fahrers gehören in diesem Jahr vier Tagessiege und neun Klassensiege bei Slaloms. Herbert Gretler erringt den Sieg und Norbert Gapp den dritten Platz in der südbayerischen Bergmeisterschaft, gefahren auf Alfa-Sud-Sprint bzw. Simca Rallye 3. Der Lauteracher Scuderiafahrer Karl Hold gewinnt in mit seinem Golf GTI-Gruppe A erste Plätze bei Slaloms, Berg-und Rundstreckenrennen.

 

 

1983
setzt Norbert Gapp erstmals seinen neu erworbenen Ralt RT 1-Formel III bei Bergrennen ein. Werner Kuster bestreitet in diesem Jahr mit dem Ex-Sutter Audi 50 sowohl Slaloms, wie auch erstmals Bergrennen. und erringt fünf Slalom-Tagessiegen und zwei Bergklassensiegen. Norbert Gapp fährt auf Anhieb mit seinem Formel-III Boliden zwei erste und zwei zweite Plätze heraus. Karl Hold, auf VW Golf GTI macht mit mehreren ersten Plätzen bei Slaloms, Bergrennen und Skijörings auf sich aufmerksam. Im April findet die von Peter Fischer organisierte Chinesen-Rallye statt.

 

 

1984
Norbert Gapp, der in diesem Jahr die Deutsche Bergmeisterschaft mit seinem Ralt RT 1 durchfährt, erzielt hierbei zwei erste und vier zweite Plätze und landet im Gesamtklassement der internationalen Deutschen Bergmeisterschaft auf Rang fünf. Thomas Schäffler erzielt mit seinem Opel Kadett GTE fünf erste und einen zweiten Platz bei Bergrennen und somit den Sieg in der südbayerischen Bergtrophäe. Werner Kuster setzt seinen 158 PS starken Sorg-VW Polo nur bei sechs Bergrennen ein, gewinnt diese jedoch alle und somit auch noch den Bayern-Pokal wie auch die südbayerischen Bergmeisterschaft. Weiterhin gewinnt der Dornbirner beim Bergrennen "Kalter Wangen" die Gruppe H und erzielte beim Bergrennen Schloßberg auf nasser Piste sensationell den Tagessieg mit dem 1300 ccm-Fahrzeug. Walter Krämer erringt in diesem Jahr mit seinem G 5-VW Polo fast ausschließlich erste Plätze bei Bergrennen und Slaloms und holt sich so die Württ. "Vize"-Rennsportmeisterschaft.

 

 


1985
tauscht Norbert Gapp seinen Ralt RT 1-Formel III gegen einen Argo JM 8 und bestreitet damit erfolgreich Berg- und Rundstreckenrennen, außerdem gelingt es dem Clubmeister dieses Jahres ein Tagessieg auf Opel Kadett GTE beim Lindauer Slalom. Detlef Feist erreicht in diesem Jahr ein Slalomtagessieg, drei Serienwagensiege, sowie erste und zweite Plätze bei Bergrennen. Ernst Laufer gewinnt 1985 auf seinem BMW 323i nicht weniger als fünf Bergrennen. Auch Klaus Frick ist am "Berg" mit vier Klassensiegen sehr erfolgreich. Manfred Kinnbach und Charlotte Frick konzentrieren sich vollständig auf die Slaloms zum Allgäu-Bodensee-Pokal und Manfred Kinnbach geht hier mit fünf Serienwagen- und einem Tagessieg als Gesamtsieger hervor. Charlotte Frick machte es Manfred Kinnbach nach und landete ihren bisher größten sportlichen Erfolg, nämlich den Sieg in der Damenwertung dieses Pokals. Renate Sieber bestreitet mit ihrem Opel Manta Bergrennen und Slaloms. Wolfgang "Jimmy" Grübel erreicht mit seinem 190 PS starken Gruppe-H VW-Käfer zahlreiche erste und zweite Plätze bei Auto-Cross und Skijörings. Der 17-jährige Thomas Krämer erzielt in seinem ersten Motorsportjahr auf Anhieb Rang drei in der Württ. Kart-Sport-Meisterschaft.


 

1986
müssen wegen immenser Nachfrage nach dem alljährlich im Oktober stattfindenden Fahrerlehrgang auf dem Hockenheimring erstmals Absagen erteilt werden. Mit zahlreichen zweiten und dritten Plätzen bei Kartrennen sichert sich der Wangener Scuderiafahrer Albert Zehnder mit seinem 17 PS starken Swiss/Hutless-Kart in der Pop-Kart-Klasse (100 ccm) sowohl den Vizemeistertitel in der ADAC-Meisterschaft Region Süd-West, wie auch in der Württ.-Meisterschaft. Ernst Laufer der Vizeclubmeister dieses Jahres erzielt mit seinem BMW 325i erste und zweite Plätze bei Slaloms und Bergrennen, desweiteren erreicht er gleichgute Plazierungen bei Skijörings mit dem LIMAG VW-Polo. Dieter Weber schaffte zum fünftenmal nach 1972 - 1975, die Clubmeistertrophäe, obwohl er diesmal ausschließlich Slaloms mit seinem Porsche Carrera bestreitet. Helmut Möller und Jürgen Weber auf dem VW Polo und Detlef Feist auf Opel Kadett 2,0/E heimsen zahlreiche Slalomklassensiege ein. Ralf Eglin wird Tagessieger beim Scuderiaslalom auf dem Autobahnneubau (auf VW Polo, Gruppe H). Die Damenwertung gewinnt Charlotte Frick mit 18 Sekunden Vorsprung. Bei den Läufen zum IAAP-Skijöring-Pokal geht Richard Sutter als Gesamtzweiter hervor. Im Dezember findet eine Diskussions- und Vortragsrunde mit Motorrad-GP-Pilot Reinhold Roth statt.

 

 

1987
feiert die Scuderia ihr 20-jähriges Bestehen in der Inselhalle. Über 400 Gäste folgen der Einladung. Albert Zehnder belegt mit 2 Siegen und mehreren zweiten und dritten Plätzen den dritten Rang in der Deutschen Kart-Meisterschaft, damit ist er Clubmeister. Um den Vize-Clubmeister gibt es einen harten Kampf zwischen Helmut Möller und Jürgen Weber. Beide räumen im Slalom mächtig ab, sie starten auf dem gleichen Polo in der Klasse G 6 und belegen zusammen nicht weniger als 16 erste Plätze. Am Ende kann sich Helmut Möller ganz knapp um den Vizetitel durchsetzen. Richard Sutter und Ernst Laufer beherrschen mit ihrem Polo beim Skijöring die Klasse bis 1300 ccm souverän. Richard Sutter ist am Ende der Saison Gesamtsieger des internationalen Allgäu-Alpen-Pokales.

 

 


1988
Dieter Weber wird mit seinem Carrera Vizemeister bei der deutschen Porsche-Club-Slalommeisterschaft und sichert sich gleichzeitig zum sechsten mal den Clubmeistertitel. Zweiter in der Clubmeisterschaft wird Peter Schloßbauer, der mit seinem VW-Polo-Coupé 5 erste Plätze bei Slalom's erreicht und den Klassensieg im Allgäu-Bodensee-Pokal. Platz drei in der Endabrechnung geht an Thomas Krämer, er startet mit dem Kart beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und belegt den hervorragenden 6. Platz im Gesamtklassement.
Die Skijöringtruppe mit Richard Sutter, Ernst Laufer, "Jimmy" Grübel und die Alberschwendener "Rosti" Gmeiner, Helmut Rössl, erkämpfen sich erneut mehrere Siege und gute Plazierungen.

1989
Manfred Biesinger tritt nach fast 20 Jahren als 1. Vorsitzender zurück. Den Vorsitz übernimmt Walter Krämer, den zweiten Vorstand übernimmt Richard Sutter.
Antje Biesinger startet mit ihrem Opel Kadett erstmals bei Slalombewerben. Dank guter Ergebnisse gibt es seit längerem wieder eine Club-Meisterin. Dieter Weber wird erneut Clubmeister. Er fährt mit seinem Porsche Carrera von Sieg zu Sieg und wird Bayerischer Porsche-Club-Slalommeister. In Württemberg reicht es ihm zum Vize-Meister. Thomas Krämer startet mit einem Formel-König bei Rundstreckenrennen. Mit einem zweiten Platz und weiteren guten Plazierungen, sichert er sich den sechsten Platz im Formel-König-Championat. Platz 3 in der Club-Meisterschaft geht an Ernst Laufer, der nach einjähriger Pause wieder zum Berg zurückkehrt und mit einem Monoposti Formel-Ford 1600 startet. Norbert Gapp mit Beifahrer Thomas Schäffler ist mit seinem Triumph TR 6 bei der Bavarien-Rallye für historische Fahrzeuge dabei.


1990
Joachim Völz sichert sich mit 8 Klassen und Tagessiegen die Club-Meisterschaft. Antje Biesinger wird erneut mit guten Plazierungen Clubmeisterin. Beide fahren bei Slalombewerben einen Opel Kadett Coupé mit ca. 150 PS. Dieter Weber läßt erneut den Porsche fliegen und bringt in der Porsche-Club-Slalom-Meisterschaft den Deutschen sowie den Bayerischen Meistertitel nach Lindau. Ernst Laufer ist mit seinem Formel Ford wieder am Berg unterwegs und sichert sich mit zweiten und dritten Plätzen den dritten Rang in der Club-Meisterschaft. Dr. Thomas Fischer und Manfred Biesinger starten mit dem Jaguar SS1 bei der Rallye-Monte Carlo für Oldtimer. Im Winter sind 3 Polo's bei Skijörings am Start. In der Klasse bis 1150 ccm der schnelle Suzuki-Polo mit Jimmy Grübel, Alois Wipper und Robert Zirn. Die Klasse bis 1300 ccm beherrscht wieder der fast unschlagbare Polo mit Ernst Laufer, Albert Zehnder und Jürgen Hornung. In der großen Klasse ist Rosti Gmeiner und Helmut Rössl auf dem zweimotorigen Allrad-Polo unterwegs.

 

 

 

1991
Ernst Laufer wird zum 1. Vorsitzenden gewählt. Andreas "Tone" Brandt aus Weinheim startet mit seinem Polo Gruppe F bei Slaloms. Mit mehreren ersten Plätzen sichert er sich die Clubmeisterschaft. Vizemeister wird Ernst Laufer, der sich vom Bergsport zurückzog. Mit seinem Polo und Skifahrer Rainer Hrach sichert er sich beim Skijöring, mit mehreren Siegen, den Klassensieg im internationalen Allgäu-Alpen-Pokal. Im Sommer startet er auf dem Kadett von Jürgen Hornung bei Slalomveranstaltungen und wird Klassenzweiter im Allgäu-Bodensee-Pokal. Dritter in der Clubmeisterschaft wird Norbert Pfau, der ebenfalls auf dem Hornung-Kadett einige erste Plätze nach Hause fährt. Er wird Klassensieger im Allgäu-Bodensee-Pokal. Das Trio Norbert Pfau, Jürgen Hornung und Ernst Laufer startet über den Winter mit dem Skijöring-Polo und kann mehrere Siege und gute Plazierungen nach Hause bringen. Ralf Gut bestätigt seine Vorjahresleistung mit ersten und zweiten Plätzen im Slalom. Tom Zick treibt seinen Gruppe G-Polo von Sieg zu Sieg und belegt den Klassensieg im Allgäu-Bodensee-Pokal. Jochen Sutterlitte gibt seinen Slalom-Einstand auf einem Audi 80 Quattro und belegt am Ende der Saison den ersten Platz in der Nachwuchswertung.

1992
Dieter Weber fährt mit seinem Porsche Carrera RS wieder von Sieg zu Sieg und wird erneut Clubmeister. Vizeclubmeister wird Sportleiter Norbert Pfau, der auf dem Hornung-Kadett Slaloms bestreitet. Zusammen mit Ernst Laufer ist er im Winter auf dem schnellen Polo bei Skijörings am Start. Jürgen Gaugel startet mit dem DEA Kadett bei Slalomveranstaltungen und gibt mit Platz drei in der Clubmeisterschaft seinen erfolgreichen Motorsporteinstand.
Der Fahrerlehrgang in Hockenheim findet ausnahmsweise am 28. November statt, da Hockenheim ganz einfach unseren Termin vergessen hatte. Anfang November ist Clubmeisterehrung und 25 Jahr-Feier in der Inselhalle.

 

 

 

1993
Karin Sellerer startete mit Ihrem Renault Clio bei Slalomveranstaltungen und wird Clubmeisterin. Bei den Herren wird erneut Dieter Weber Clubmeister, er feiert seinen 250 'sten Sieg in seiner langjährigen Motorsportkarriere. In diesem Jahr kommt noch der Titel des Deutschen Porsche Club Slalommeisters dazu, sowie Gesamtsieger Schwäbisch Alb Pokal, Vizemeister im Württemb. PC Slalommeisterschaft und Allgäu Bodenseepokal. Vizemeister wie im Vorjahr Norbert Pfau, der konstant schnell den Hornung Kadett bei Slalom's bewegt. Erster Gesamtsieg für Norbert Pfau in Engen.
Auf Rang 3 und 4 sind Thomas Schmid und Dietmar Gsell, die beiden sind auf Dietmar's Gruppe H Polo bei Slalom's unterwegs.

1994
Jürgen Gaugel startet mit einem Formel Ford 1600 bei Rundstreckenrennen, am Ende des Jahres ist er Clubmeister und dritter in der B-Wertung der Deutschen Formel Ford Meisterschaft. Dieter Weber und Norbert Pfau folgen in der Clubmeisterschaft auf den Plätzen. Karin Sellerer wird wieder Clubmeisterin. Doc Fischer und Manfred Biesinger starten auf dem Jaguar SS1 bei der Rallye Monte Carlo für Oldtimer und belegen den 11. Platz im Gesamtklassement. Mit einigen Helfern unterstützen wir Doc Fischer bei seinem Morgan Treffen und organisieren ein 400 Meter Beschleunigungsrennen auf der neuen B31.

1995
Mit guten Plazierungen und einem Sieg in Hockenheim sichert sich Jürgen Gaugel mit seinem neu erstandenen Formel Ford erneut die Clubmeisterschaft. Deutscher Porsche Club Slalommeister mit drei Gesamtsiegen, sowie wieder Württembergischer PC-Slalomvizemeister ist die stolze Bilanz von Vizeclubmeister Dieter Weber. Platz drei geht an Ralf Gut, der seinen 165 PS starken Kadett zu vier Slalom-Gesamtsiegen treibt. Mit 10 Aktiven ist die Clubmeisterschaft heiß umkämpft. Manfred und Brunhilde Biesinger sind in diesem Jahr mit ihrem Jaguar XK 140 bei der Oldtimerrallye 2000 km Deutschland am Start.

1996
zählt die Scuderia 165 Mitglieder. Erstmals seit Bestehen des Allgäu Bodensee Pokales richtet die Scuderia Lindau mangels einer Strecke, keinen Slalom aus. Dafür veranstalten wir zum ersten mal eine Oldtimerfahrt über 140 km. 35 Starter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen bei gutem Wetter am 31. August an dieser Veranstaltung teil. Gesamtsieger wird Norbert Pfau mit Gapp's Austin Healy BN 1. Dr. Thomas Fischer und die Schraubertruppe Norbert und Mäx Gapp starteten mit einem Bugatti T44 Bj. 1927 bei der Rallye Monte Carlo.
Jürgen Gaugel der wieder mit dem FF 1800 auf der Rundstrecke unterwegs ist, wird zum drittenmal hintereinander Clubmeister. Vize mit zwei Gesamtsiegen, Dieter Weber auf seinem Porsche Carrera RS. Starker Dritter in der Clubmeisterschaft ist Vizemeister und Klassensieger im ABP Dietmar Gsell mit seinem Gruppe F Polo.

1997
feiert die scuderia ihr 30-jähriges Jubiläum. Zum zweiten mal startet unsere Oldtimerrallye, bei starkem Regen sind leider nur 18 Fahrzeuge am Start. Gesamtsieger wird Manfred und Brunhilde Biesinger auf Jaguar XK140. Jürgen Gaugel erreicht mit guten Plazierungen den 7.Gesamtrang in der Internationalen Formel Ford Meisterschaft. Robert Grübel erreicht auf seinem Honda CRX erste. und zweite Plätze bei Eisrennen. Jochen Sutterlitte auf BMW 318 is und Lothar Loos auf VW Polo halten die Fahnen beim Slalom hoch und erreichen mehrere gute Plazierungen.

 

 

1998
Dr. Wolfram Gasteiger mit Sohn Philipp werden Gesamtsieger bei der 3. Oldtimerrallye der scuderia. Mit ihrem BMW 3200 V8 starten sie bei der 2000 km durch Deutschland und belegen Platz 11 in der Klasse. Ebenfalls am Start auf Jaguar XK140 Manfred und Brunhilde Biesinger, sie werden Klassenzweite.
Jürgen Gaugel ist wieder mit seinem Formel Ford auf der Rundstrecke unterwegs und wird zum fünftenmal Clubmeister.
"Rosti" Josef Gmeiner belegt 1.Plätze bei Rallye-Cross Rennen. Zum Einsatz kommt wie immer sein Suzuki Polo 4x4. Lothar Loos ist der letzte Vertreter bei Slalomveranstaltungen. Unsere Oldtimertruppe umfaßt inzwischen schon 7 Aktive.
Mit 11 Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren ist unsere neu gegründete Jugendkartgruppe stark belegt. Mit sehr guten Ergebnissen mache sie in der Allgäu-Runde auf sich aufmerksam. Erster Jugendclubmeister wird Florian Arlt.
Volles Haus, wie immer, beim Fahrerlehrgang am Hockenheimring.
Christoph Grübel holt den ersten Karttitel nach Lindau, er wird Meister in der Allgäurunde.

 

 

 

 


1999
Schon traditionell gehen 30 Fahrzeuge zu unserer 4.Oldtimerrallye an den Start. Gesamtsieger wird wie im Vorjahr das Team Gasteiger. Clubmeister wird ebenfalls Dr. Wolfram Gasteiger, der unter anderem auch die Oberjoch-Rallye und das Memorial Bergrennen mit seinem BMW 3200 V8 gewinnt. Mit Manfred Biesinger und Norbert Gapp (Jaguar XK140 und Austin Healy BN1), werden auch die nächsten Plätze in der Clubmeisterschaft von "Oldis" belegt. Willi Salzgeber gewinnt das Rallyecross von Buxtehude.Wieder stark unsere Karttruppe mit 11 Jugendlichen. Jugendclubmeister diesmal Christian Arlt vor Bruder Florian.Hockenheim wie immer ein großer Erfolg.

 

 

 

2000
Starkes Starterfeld bei unserer 5. Oldtimerrallye, Start und Ziel diesmal am Golfhotel Weissensberg. Der Gesamtsieg geht an unsere Freunde Markus Burger und Ulrike Assmann aus Feldkirch. Mit Platz zwei und weiteren guten Plazierungen bei vielen weiteren Oldtimerrallyes sichert sich Manfred und Brunhilde Biesinger den Clubmeistertitel. Mit Wolfram & Jutta Gasteiger, Markus Gapp & Beate Faude, Norbert &Anita Gapp, sowie Peter & Monika Fischer sind noch 4 Teams in der Clubmeisterschaft vertreten.
Andreas Brandt aus Bürstadt erringt mit seinem VW Polo, mit nicht weniger als 10 Siegen, den Vizemeistertitel in der Deutschen Slalommeisterschaft.
Jürgen Gaugel ist mit seinem Bodensee-Racing-Team und zwei Formel Ford 1800 auf Europas Rundstrecken unterwegs.
Jugendclubmeister wird wieder Christian Arlt. Vizemeisterin im Jugendkart der Allgäurunde wird die 8 jährige Julia Kinnbach.

 

2001
Die 6. Oldtimerrallye ist ein großer Erfolg. Durch die Unterstützung unseres Hauptsponsors Domicil, sind wir in der Lage eine hervorragende Veranstaltung zu bieten. Mit 50 teilnehmenden Fahrzeugen haben wir ein erstklassiges Starterfeld. Die Zielankunft am wunderschönen Marktplatz in Lindau ist ein krönender Abschluß einer schönen aber anspruchsvollen Strecke. Mit je einem Klassensieg sind die Scuderiateams Thomas Schäffler/Petra Messmer und Manfred und Brunhilde Biesinger erfolgreich. Den Gesamtsieg holt sich das Team Biesinger.
Unser Jugendkartslalom ist ebenfalls ein großer Erfolg. Zur Belohnung macht die Karttruppe einen Ausflug in den Europapark Rust. Trotz spätem Termin, ist auch unser Sportfahrerlehrgang am Hockenheimring ausgebucht. Clubmeister werden, wie im Vorjahr, Manfred und Brunhilde Biesinger und bei der Jugend Christian Arlt. Julia Kinnbach kann Ihren Erfolg als Vizemeisterin im Jugendkart der Allgäurunde wiederholen.


2002
Clubmeister 2002 ist Norbert Gapp der wieder bei Slaloms an den Start geht. Zusätzlich fährt er Skijöring's und Oldtimerrallye's. Die 7. Lindau-Klassik wird ein voller Erfolg und die Oldtimerszene entwickelt sich auch im Verein. Mit Albert Zehnder und Ernst Laufer vergrößert sich die Oldtimergemeinde. Sie starten ebenfalls bei Oldtimerrallyes und Oldtimerbergrennen.
Jugendclubmeister wird zum vierten mal in Folge Christian Arlt vor Bruder Florian. Seinen ersten Klassensieg beim Kartslalom verbucht Andreas Lang. Rang drei im Allgäu-Pokal belegt Ricardo Geng. Julia Kinnbach wird zu dritten mal Vizemeisterin im Jugendkart der Allgäurunde.


2003
Erstmals seit 1995 haben wir wieder eine Clubmeisterin. Agnes Schleißheimer bestreitet sehr erfolgreich Slaloms auf einem BMW 320 is Gr. H. Auf dem gleichen Fahrzeug fährt Jakob Schleißheimer zum Vize-Clubmeister. Den Clubmeistertitel sichert sich auf dem gleichen Fahrzeug Norbert Gapp. Wie im Vorjahr bestreitet er zusätzlich noch Skijörings und Oldtimerrallyes.
Zum fünften mal in Folge wird Christian Arlt Jugend-Clubmeister, vor Bruder Florian und Andreas Lang. Erstmals seit vielen Jahren veranstalten wir wieder einen Slalom, dieser Lauf zählt zum Auge-Allgäu-Cup. Bei der achten Auflage der Lindau-Klassik, unserer Oldtimerrallye, können wir uns über ein erlesenes Starterfeld freuen. Im Dreiländereck sind wir inzwischen eine bekannte Größe. Unser Jugendkartslalom und der traditionelle Sportfahrerlehrgang in Hockenheim runden unser erfolgreiches Jahresprogramm ab.

 

2004

Erneut ist Agnes Schleißheimer sehr schnell bei Slalomveranstaltungen unterwegs und wird Clubmeisterin. Auf dem gleichen Fahrzeug einem BMW 320i Gruppe H wird Jakob Schleißheimer Clubmeister, der sich im internen Duell gegen Vorjahresmeister Norbert Gapp durchsetzen konnte. Heinz Stecher mit Copilotin Ilka Zeller werden dritte in der Clubmeisterschaft, sie haben sich auf Oldtimer-Bergrennen mit ihrem BMW 320 Alpina spezialisiert. Albert Zehnder mit seiner Renault Alpine A110 Bj. 1971 pendelt noch zwischen Slalom und Oldtimerrallyes. Mehrere erste Plätze bei Slaloms sind der Lohn. Bei Oldtimerrallyes unterwegs ist wieder Manfred u. Brunhilde Biesinger auf Jaguar XK140. Ernst Laufer und Jürgen Hornung gewinnen am Oberjoch Memorial mit dem BMW 3,0 Csi die Klasse und belegen Platz 6 im Gesamtklassement von 170 Startern.

Bei der Kartjugend kann sich dieses Jahr Florian Arlt gegen seinen Bruder Christian durchsetzen und wird Jugendclubmeister. Platz drei geht an den stark fahrenden Ricardo Geng. Platz vier belegt Andreas Lang. Mit insgesamt 10 Kartfahrern haben wir wieder eine starke Jugendgruppe.

Die Oldtimerrallye, die 9. Lindau-Klassik, ist ein toller Erfolg und mit 60 Starter ist das Limit für diese Veranstaltung erreicht. Auge-Slalom, Jugendkart und Sportfahrerlehrgang, sind wie für uns üblich sehr gute Veranstalltungen.



 

 

2005

Ein super Erfolg war die 10. Lindau-Klassik. Erstmals konnten wir an der Seepromenade starten. Der Zuspruch zu unserer Oldtimerrallye wird immer größer. Obwohl wir die Anzahl der Starter auf 60 erhöht hatten, mussten zum ersten mal Nennungen abgewiesen werden.

Wie 2004 wurde Agnes Schleißheimer Clubmeisterin. Auf dem gleichen Fahrzeug, einem BMW 320i Gruppe H, wird Jakob Schleißheimer Clubmeister. Er könnte sich im internen Duell gegen Norbert Gapp durchsetzen. Albert Zehnder startet mit seiner Renault Alpine A110 Bj. 1971 hauptsächlich bei Slalom’s und belegt Platz drei in der Clubmeisterschaft. Heinz Stecher mit Copilotin Ilka Zeller haben sich mit ihrem BMW 320 Alpina auf Oldtimer-Bergrennen spezialisiert und werden vierte. Platz fünf belegt Manfred Biesinger & Jochen Sutterlitte auf Jaguar XK140. Sie erfuhren den Gesamtsieg bei der Lindau-Klassik und den zweiten Gesamtrang bei der Ländle-Classic. Auf Platz sechs, Lothar Loos der wieder bei Auge-Slalom’s startet. Ernst Laufer und Jürgen Hornung gewinnen am Oldtimerbergrennen Missen mit dem BMW 3,0 Csi die Klasse und den zweiten Platz im Gesamtklassement.

Bei der Kartjugend kann sich dieses Jahr Christian Arlt vor Andreas Lang und seinem Bruder Florian durchsetzen und wird Jugendclubmeister. Platz vier geht an den stark fahrenden Ricardo Geng. Schnellste Dame ist Julia Kinnbach auf Platz sechs. Einen super Erfolg feiern die Brüder Arlt. Im Superkart des AvD wird Christian Arlt Deutscher Vizemeister und Florian Arlt Deutscher Meister in der Klasse unter 18.
Mit Auge-Slalom, Jugendkart, Superkart, Oldtimerrallye und Sportfahrerlehrgang Hockenheimring hatten wir wieder volles Programm.



  2006

Zum ersten mal seit über 30 Jahren, fand kein Sportfahrerlehrgang statt. Der Mietpreis wurde von der Hockenheimring GmbH so erhöht, dass wir diese Preiserhöhung unmöglich an die Teilnehmer weiter geben konnten. Eine für uns günstige Ausweichrennstrecke ist auf die Schnelle leider nicht zu finden.

Sonst war das Jahr 2006 ein sehr erfolgreiches. Wie 2005 wurde Agnes Schleißheimer auf dem BMW 320 is Gruppe H Clubmeisterin. Vize-Clubmeisterin auf dem BMW 320 „Oldtimer“ wurde Ilka Stecher-Zeller.
Clubmeister wurde Norbert Gapp (BMW 318 is Gruppe G) vor Jakob Schleißheimer (BMW 320 is Gruppe H). Den dritten Platz belegte Jimmy Grübel, der nach langjähriger Pause mit seinem neu aufgebauten Eigenbau für Skijöring und Autocross, wieder die Pisten unsicher machte. Mit Rang vier fiel der Einstand von Marcel Gapp in seiner ersten Slalomsaison sensationell aus. Mit hervorragenden Ergebnissen und dem ersten Sieg ist im nächsten Jahr noch mehr zu erwarten. Auf den Plätzen folgen die „Olditeams“ Heinz & Ilka Stecher und Manfred Biesinger mit Jochen Sutterlitte. Lothar Loos startet bei den Auge-Slaloms und belegt den siebenden Platz in der Clubmeisterschaft. Mit Herbert Gretler, Jürgen Hornung und Ernst Laufer waren noch weitere Scuderia-Fahrer bei Oldtimer-Rallyes und Bergrennen unterwegs.

Mit guten Platzierungen bei Jugendkart- und Superkart-Slaloms wurde diesmal Andreas Lang Jugend-Clubmeister. Auf den Plätzen folgten Florian Arlt und Ricardo Geng.

Mit dem Automobil-Slalom (Auge), den Jugendkart- und Superkartslalom und natürlich unserer Oldtimerrallye hatten wir wieder ein arbeitsreiches Clubjahr. Die Oldtimerrallye Lindau-Klassik hat sich inzwischen wirklich zu einer sehr gefragten Veranstaltung am Bodensee entwickelt. Die 60 Startplätze waren im März schon vergeben. 





 

  2007

Jakob Schleißheimer wird deutscher Amateur Slalommeister und gewinnt auch die Clubmeisterschaft. Agnes Schleißheimer steht Jakob um nichts nach und wird Vizemeisterin in der Gesamtwertung der deutschen Amateur Slalommeisterschaft und gewinnt somit auch die Damenwertung souverän. Norbert Gapp wird mit seinem BMW 318is Vize-Clubmeister. Auf dem selben Fahrzeug erringt Marcel Gapp seinen ersten Sieg in einem DM Lauf. Mit weiteren Siegen sichert er sich den dritten Platz in der Clubmeisterschaft. Platz vier geht an "Jimmy" Grübel, der wieder im Auto-Cross unterwegs ist. Mit sechs Teams stellen die Oldtimerfahrer fünfzig Prozent der Aktiven.

Jugend-Clubmeister wird wieder Andreas Lang. David Eisenhut hat ein hervorragendes Jahr und wird mit mehreren Siegen Vizemeister. Platz drei geht an Julia Kinnbach. Insgesamt starten neun Jugendliche für die Scuderia Lindau.

Die Lindau-Klassik findet bereits zum zwölften Mal statt. Innerhalb von vierzehn Tagen nach versenden der Ausschreibung sind die 65 Startplätze vergeben. Bei strahlendem Wetter ist die Rallye ein voller Erfolg.

Im Dezember feiern wir 40 Jahre Scuderia Lindau in der Inselhalle.

Agnes Schleißheimer

Marcel Gapp

  2008
Jakob Schleißheimer wird erneut deutscher Amateur Slalommeister und gewinnt wie im Vorjahr auch die Clubmeisterschaft. Agnes Schleißheimer gewinnt souverän die Damenwertung der deutschen Amateur Slalommeisterschaft. Erneut wird sie Clubmeisterin. Marcel Gapp wird mit seinem BMW 318is Vize-Clubmeister und kann sich in diesem Jahr knapp vor Vater Norbert Gapp behaupten.
Heinz und Ilka Stecher, sowie Herbert Gretler mit Sandra Bodenmiller belegen die Plätze 4 und 5.
Neu in der Oldtimergruppe ist Karl-Heinz Schlachter mit seinem neu aufgebauten BMW 2002 Alpina. Er beleg Platz 6 in der Clubmeisterschaft. Die Plätze 7 bis 9 belegen Manfred Biesinger, Lothar Loos und Ernst Laufer
Jugend-Clubmeister wird wieder Andreas Lang. David Eisenhut hat ein hervorragendes Jahr und wird mit mehreren Siegen Vizemeister. Platz drei geht an Julia Kinnbach. Insgesamt starten zehn Jugendliche für die Scuderia Lindau.
Andreas Lang und David Eisenhut werden jeweils in ihrer Klasse AvD Jugendkartmeister.
Die Lindau-Klassik findet bereits zum dreizehnten Mal statt. Sensationell, innerhalb von nur zwei Tagen nach versenden der Ausschreibung sind die 65 Startplätze vergeben. Bei strahlendem Wetter ist die Rallye ein voller Erfolg.

Agnes Schleißheimer

Marcel Gapp

  2009
Jakob Schleißheimer wird auch 2009 deutscher Amateur Slalommeister, muß sich aber in der Clubmeisterschaft mit Platz drei begnügen. Clubmeister wird Norbert Gapp hauchdünn vor Marcel Gapp, die beide einen BMW 318 is Gruppe G in der Deutschen Slalommeisterschaft einsetzen.
Agnes Schleißheimer gewinnt souverän die Damenwertung der deutschen Amateur Slalommeisterschaft. Clubmeisterin wird mit knappen Vorsprung Ilka Stecher-Zeller die mit ihrem BMW 320 Bj. 1976 bei historischen Bergrennen startet.
Platz 4 in der Clubmeisterschaft erreicht Andreas Lang, der den Umstieg vom Kart zum Automobilslalom gewagt hat und im AvD Toyota Yaris Slalom Cup mehrere zweite Plätze erzielt.
Stark wieder die Oldtimergruppe mit Herbert Gretler auf Alfa Romeo Sprint Bj. 1962, Karlheinz Schlachter BMW 2002 Alpina Bj. 1970, Manfred Biesinger Jaguar XK140 Bj. 1955 und Heinz Stecher BMW 633 CS Bj. 1976. Das sind die Plätze 5, 6, 8 und 9. Auf Platz 7 ist Lothar Loos, der mit seinem Seat Ibiza einige Slaloms bestreitet.
Jugend-Clubmeister wird David Eisenhut mit mehreren Siegen. Die weiteren Plätze bei der Jugend belegen Lukas und Kai Bauer, Lukas Binder, Simon Bauer, Roman Schneider und Christian Fischer. David Eisenhut wird in seiner Klasse Vizemeister im AvD Jugendkart.
Die Lindau-Klassik findet bereits zum vierzehnten Mal statt. Wieder sensationell der Nennungseingang, innerhalb von nur zwei Tagen nach versenden der Ausschreibung sind die 65 Startplätze vergeben. Bei strahlendem Wetter ist die Rallye ein voller Erfolg .


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