22.07.2021 Scuderianer am in Vorarlberg und am Nürburgring unterwegs


Lindau – Florian Arlt, Markus Grau und Marcel Gapp haben mit weiteren Spitzenergebnissen die erfolgreich begonnene Saison fortgesetzt.


Für Gapp ging es beim 6. Arlberg Berg Renn Slalom um weitere wertvolle Meisterschaftspunkte. Dabei fand er und seine achtzehn Klassenkonkurrenten überaus herausfordernde Wetterbedingungen für Renntag eins vor. Doch der Pilot der Scuderia Lindau trotzte der nassen Fahrbahn und wusste, wie bereits in den vorangegangen Saisonläufen, zu überzeugen. In Zahlen bedeutet dies, dass er sich mit seinem BMW E36 M3 vom ersten bis zum letzten Wertungslauf um satte 5,1 Sekunden steigern konnte. In der Endabrechnung ergab dies einen sensationellen sechsten Klassenrang mit einem Rückstand von lediglich rund acht Sekunden auf den Sieger. Dabei ist nochmals zu erwähnen, dass sich unter seinen Konkurrenten durchaus leistungsstärkere Fahrzeuge finden, welche sich jedoch hinter Gapp einreihen mussten.
Dementsprechend groß waren natürlich die Erwartungen für den folgenden Renntag – zumal sich das Asphaltband nun trocken präsentierte. Dies ließ einerseits schnellere Zeiten erwarten, machte aber gleichzeitig auch einen Großteil der gesammelten Erkenntnisse des Vortages zunichte. Doch der weiße BMW M3 E36 sollte sich nochmals verbessern können. Seine bereits beim vorherigen Meisterschaftslaufs in Damüls gezeigte Konstanz war zurück – genauer gesagt betrug der Unterschied zwischen den einzelnen Wertungsläufen nur noch sensationelle 0,8 Sekunden. Damit konnte er auch den Rückstand auf den Klassensieger auf 5,2 Sekunden reduzieren und Gapp sah die Zielflagge auf einem überaus beachtlichen fünften Platz. Er konnte sich also auch beim 4. Lauf zum 42. Int. Vorarlberger Drytech Race Cup in der Spitzengruppe festsetzen.
Zur gleichen Zeit gingen seine Teamkollegen Florian Arlt und Markus Grau wieder auf dem Nürburgring mit ihren VW Lupo Junior Cup beim Rundstreckenrennen des MSC Westpfalz an den Start. Dieses Mal auf der „Müllenbachschleife“ genannten Streckenvariante des Traditionskurses, die mit ihren 1,489 km Länge legendäre Kurven, wie die Dunlop-Kehre und das Michael-Schumacher-S, enthält. Nach dem überaus gelungenen und überraschenden Saisonauftakt waren alle Beteiligten natürlich gespannt, ob die gezeigten Leistungen bestätigt werden konnten. Und das Zeittraining lieferte bereits eine erste Bestätigung. Florian Arlt, der als Tabellenführer der Klasse 1 angereist war, konnte sich mit Platz zwei wieder einen Platz in Startreihe eins sichern. Und auch Markus Grau zeigte mit Platz acht eine weitere Verbesserung – war es doch erst sein zweiter Renneinsatz mit dem VW Lupo überhaupt.


Rennen eins sah dann bei besten Wetterbedingungen zwei beherzt kämpfende Piloten der Scuderia Lindau, deren Einsatz sich mehr als auszahlte. Arlt konnte über die 20 zu absolvierenden Runden seinen zweiten Platz gegen stark auftrumpfende Konkurrenten behaupten und auch Grau war in der Lage seine Ausgangsposition erfolgreich zu verteidigen – Somit hieß es für ihn Platz acht beim Fallen der Zielflagge.
Offensichtlich sollte dies nochmal ein zusätzlicher Motivationsschub für das zweite Rennen des Tages liefern. In einem überaus turbulenten Rennen mit sehr vielen Zwischenfällen konnten sie sich beiden nämlich nochmals steigern. Der Sieger dieses Rennens auf der Nürburgring-Müllenbachschleife heißt Florian Arlt auf seinem VW Lupo Junior Cup. Da sein stärkster Widersacher in der Meisterschaft das Ziel auf Platz acht sah, konnte er seine Meisterschaftsführung nicht nur verteidigen, sondern sogar noch weiter ausbauen. Aber auch sein Teamkollege wusste weiter zu überzeugen. Trotz stark abbauender Reifen konnte er den gezeigten Aufwärtstrend bestätigen und erreichte auf Platz sieben das Ziel.